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wiechenthaler-huette.at -Geschichte HEAHER

Eintrag aus dem ersten Hüttenbuch vom August und Oktober 1926

Im Funtensee, da hatten wir gebadet
als uns der „Wiechenthaler“ ladet
mit ihm zu gehen auf die Höh´n
sein neues „Hütter´l“ anzusehn.
Wir waren Fünf: der Ohm u. der Papa
der Hans mit´mLutjen (?), die Ersatzmama!
Der Peter führt uns übers Meer
darüber freun wir Fünf uns sehr!
Erstaunt sah´n wir die mächt´gen Steine:
Es gab da Große u. auch Kleine,
durch Latschen, erst Gestrüpp, dann Schnee
führt er uns bis zur prächt´genHöh!
Die Sonne brannt´ uns auf die Schwarte,
als wir erreicht die Weißbachscharte.
Von hier aus allerseits Entzücken
das Meer vom Stein, das Thal im Rücken:
„Umdrahn“ ! sagt nun der Opapa,
da schauts, auf dera Kuppen a,
die Hütten, die i hob geweiht,
am gestrigen Tag dös war a Freid!“
Wir glauben's, der Atle ist ein Mann,
schaut ihn euch nur mal richtig an,
er hat bald 70 auf dem Rücken,
doch die, die tuen ihn nicht drücken,
er führt uns um die Berge rum,
und pflückt dabei die schönsten Blum,
er schenkt uns all ein Edelweiß,
das er gesucht mit munterm Fleiß.
Derweil wir sind die ersten Gäste,
die nach dem gestrigen Weihefeste,
vom Funtensee hinauf nun kamen
und in der HÜtte Obdach nahmen.

Wir sprangen wie die Gemsen nein,
drum brät auch schon ein halbes Schwein
und für die Wege durch den Schnee,
da gibt es herrlich warmen Tee.
Ein kräftiger Enzian, auch der kam dran
das Herz, die Brust - sie werden weit
das Hüttenfeuer leuchtet weit.

Ade nun gute Nacht,
wir haben unser Werk gemacht,
weils Peter uns so leicht gemacht.
Mit Fleiß, Geduld und Energie
schafft er die Wege wie noch nie.
Er macht uns alle Steige frei
damit für uns kein Anstoß sei,
Drum auf! Bergheil! bleib munter,
wir müssen nun ins Tal hinunter.
Dir und den deinen, Peter,

wünsch wir Gelingen,
mög nach dem Silberzeichen, man dir

noch s'goldene bringen.

Alfred Demmle, Heidenau bei Dresden    Max Hesse, Heidenau (Sachsen)

Jenny Bahn, Berlin-Charlottenburg   Gerd Wolter, Finsterwalde

Hans Wolter, Finsterwalde

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Alfred Demmle, Heidenau bei Dresden

Max Hesse, Heidenau (Sachsen)

Jenny Bahn, Berlin-Charlottenburg

Gerd Wolter, Finsterwalde

Hans Wolter, Finsterwalde

Wer unsere Berge durchwandert und denkt ans Paradies, der kommt auf den gedanken,

ob nicht gott an dieser stelle ein Stuck von diesem fallen Ließ!

Maler Heinrich Keil, Saalfelden, 5. Okt. 1926

Jeny Schneider, Salzburg den 5.10.1926

Seb. Wimmer, Sekt. Linz, 5.10.1926

Julie Kerle am 7.10.1926

Karli Kerle am 7.10.1926

Maria Rohrmoser, am 7.10.1926

Cilli Mair Saalfelden, am 7.10.1926

Marie ..., 7.10.1926